Gymnasium Verl - Sandy/USA (GAPP)
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Gymnasium Verl

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GAPP Exchange mit der Sandy High School - die zweite Runde: 2012 - 2013

 

 

Besuch in Sandy im Oktober/November 2012

 

Am 16. Oktober 2012 war es endlich soweit – vom Flughafen Düsseldorf starteten 15 Schülerinnen und Schüler zusammen mit den sie begleitenden Lehrern, Frau Kloß und Herrn Kötter,  zum Besuch unserer Partnerschule in Sandy, Oregon.

Nach einer Zwischenlandung in Atlanta kamen sie pünktlich am Flughafen in Portland an, wo ihre Gastfamilien und Mr Pence sie alle sehr herzlich empfingen.

Nach der ersten Nacht in den Gastfamilien wartete am ersten Schultag dann die erst vor einem Monat eröffnete Sandy High School auf unsere Schüler.

Das Gebäude – ein 110 Millionen Dollar teurer Neubau – versetzte uns alle in Staunen – wir alle waren begeistert von den Räumlichkeiten und ihrer Ausstattung – alles sehr modern und funktionell. Es fehlt an nichts – von der Aula ( mit über 500 Plätzen und einer Bühne mit Orchestergraben) bis hin zu Unterrichtsräumen, die alle mit modernesten Geräten ausgestaltet sind.

So war es sehr interessant zu sehen, wie die technischen und räumlichen Möglichkeiten im Unterricht eingesetzt und genutzt wurden.

Täglich besuchten die Verler Schülerinnen und Schüler mit ihren Gastgeschwistern den Unterricht und trugen auch selbst mit ihren in der Vorbereitungsphase vor der Reise verfassten Vorträgen z. B.  über Verl, Deutschland dazu bei, dass die amerikanischen Schüler mehr über uns hier erfahren konnten.

Außer den Schulbesuchen standen gemeinsame Ausflüge auf dem von Mr Pence gestalteten Programm: so ging es mit dem gelben Schulbus zum Mt. St. Helens, nach Bend, wo das High Desert Museum das Ziel war, zum Smith’s Rock und auch nach Portland. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler nach der Stadtbesichtigung bei Bent Images sehen, wie die Charaktere in der in den USA erfolgreichen Fernsehsehserie ‚Grimm‘ geschaffen werden. Ein Highlight war sicherlich der Besuch des Basketballspiels der Portland Trailblazers gegen die Los Angeles Lakers.

Gemeinsam mit Mr Pence fuhr die Gruppe für ein verlängertes Wochenende nach Seattle. Von der Space Needle hatten die Schüler einen tollen Blick über die Stadt am Pudget Sound, deren vielfältige Attraktionen sie auch zu Fuß erkundeten, wie z.B. das Aquarium, das EMP (Experience Music Project) oder auch den Hafen auf einer Schifffahrt. In Everett konnten sie zusehen, wie bei Boeing die großen Flugzeuge gebaut werden.

Die Wochenenden verbrachten die Verler Schüler in ihren Gast-Familien, die sich große Mühe gaben, ihren Gästen viel zu zeigen – wie z.B. die Multnomah Falls in der Columbia Gorge.

Die Zeit in Sandy verging wie im Flug – viel zu schnell hieß es am 4. November  Abschied nehmen von den zu guten Freunden gewordenen Gastfamilien.  Aber der Gegenbesuch war ja schon fest geplant!

 

Die Teilnehmer der 2. Runde

 

 

Frau Kloß und Mr Pence, die beiden GAPP-Koordinatoren

 

(Das German-American Partnership Program (GAPP) fördert seit 1983 Schulpartnerschaften zwischen Schulen in Deutschland und den USA. Aktuell gibt es mehr als 750 aktive Partnerschaften, die langfristig angelegt sind. Etwa 10.000 Schülerinnen und Schüler sowie ihre Begleitlehrkräfte nehmen jährlich an diesem Programm teil. Mit GAPP soll nicht nur die interkulturelle Begegnung gefördert, sondern auch das Interesse der Schülerinnen und Schüler an der Sprache der Partner geweckt werden http://www.kmk-pad.org/programme/gapp.html)

 

 

Besuch aus Sandy  im Juni / Juli 2013

 

 

Am 19. Juni 2013 standen wir voller Erwartung am Bahnhof in Gütersloh – unsere Freunde aus Sandy kamen für knapp drei Wochen zu uns nach Verl!

Auch wir hatten ein interessantes Programm zusammengestellt, dass unsere Gäste nach Köln, Münster und nach Bielefeld in die Dr Oetker Welt führte. Die Fahrt nach Berlin und Potsdam zusammen mit den Gastgeschwistern war wiederum ein Highlight – ebenso wie die von den Gasteltern bestens organisierten Welcome – und Farewell Partys. An den Wochenenden waren die Familien unterwegs und zeigten die Must Sees Ostwestfalens. einige fuhren aber auch sogar mit ihrem Gast bis nach Hamburg!

Natürlich nahmen unsere Gäste auch  am Unterricht bei uns teil. Da wir uns ja gerade in der Umbauphase befanden, war der Eindruck, den unser Schulgebäude machte, vor allem im Vergleich mit den idealen Bedingungen in Sandy nicht der allerbeste – aber das ändert sich ja beim  nächsten Besuch – dann können wir auch auch stolz auf unsere neues Gebäude und die neuen Möglichkeiten sein!

Als wir am 6. Juli 2013 Abschied nehmen mussten, flossen viele Tränen – doch dank der modernen Kommunikationsmittel können wir die Kontakte  auch über die große Entfernung halten!

 

Die gesamte Gruppe im Olympiastadion in Berlin 

 

 

Die Planungen für die nächste Reise nach Sandy laufen schon – im September/ Oktober 2014 wird das dritte Kapitel des Austauschs geschrieben werden können!

 

 

 

 

 

RÜCKBLICK: GAPP Exchange mit der Sandy High School -  die erste Runde: 2010 - 2011

 

Besuch im ‚Home of the Pioneers‘, der Sandy High School in Sandy, Oregon vom 6.- 23. April 2010

 

Drei Wochen in die USA – das klang zunächst wie ein kaum erfüllbarer Traum, doch dank GAPP (German American Partnership Program) und einer Partnerschule in den USA wurde aus diesem Traum im April für 13 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Verl Realität.

 

Vor etwa zwei Jahren begann alles mit einer E-Mail an eine Schule in Sandy, Oregon, die eine Partnerschule in Deutschland suchte. An der Sandy High School lernen etwa 150 der 1200 Schüler Deutsch. Zunächst beschränkten sich die Kontakte auf das Austauschen von E-Mails in Deutsch und Englisch zwischen Schülerinnen und Schülern, in denen sie über ihre Schule, die ihre Hobbies und was sie sonst bewegte, schrieben. Bald waren sich der Deutschlehrer in Sandy, Mr Bill Pence , und die Englischlehrerin in Verl, Frau Kloss, einig, dass es schön wäre, wenn die Kontakte auch - durch gegenseitige Besuche - persönlich werden könnten. Und so bewarben sich beide Schulen um Aufnahme in das GAPP-Programm des Auswärtigen Amtes, das solche Austauschprogramme fördert.

Im Frühjahr 2009 kam die ersehnte Nachricht – und so konnten die Planungen für 2010 beginnen.

Auf der Verler Seite war das Interesse groß – 21 Bewerber wollten gern in die USA reisen – aber leider fanden sich in Sandy nur 13 Familien, die einen Gast aufnehmen wollten. So entschied das Los – 13 Schülerinnen und Schüler hielten ein ‚Yes, you can‘- Los in den Händen.

 

Anfang 2010 wurde es dann ernst – intensive Vorbereitungen liefen an. Die Gruppe, die außer von Frau Kloss noch von Herrn Herrbold begleitet wurde, traf sich jede Woche, um den Aufenthalt zu planen. Jeder der Teilnehmer bereitete eine PowerPointPräsentation über ein Thema vor, das  - so hofften sie – in den USA auf Interesse stoßen würde. Die Themen reichten von ‚Unsere Schule – Gymnasium Verl‘ über ‚Deutschland – einst geteilt, nun wiedervereinigt‘ bis hin zu Themen wie ‚Deutsches Essen‘, ‚Deutsche Autos – klein und schnell‘  und ‚Pudding, Pizza und noch mehr – Dr Oetker‘. Alle Präsentationen wurden auf Deutsch und Englisch vorbereitet, damit sie auch für die Schüler in Sandy verständlich waren, die kein Deutsch lernten.

Im Laufe der Vorbereitungen wurden auch Themen wie ‚Culture shock‘ und ‚was erwartet mich in den USA‘ besprochen – natürlich wurden auch ‚technische‘ Probleme geklärt: Reisepass, ESTA , Immigration usw.

 

Endlich war dann der Tag der Abreise gekommen. Am 6. April 2010, also noch in den Osterferien,  versammelten sich die Teilnehmer der 1. Reise in die Staaten morgens früh um 6.00 Uhr im Hauptbahnhof Gütersloh. Von dort ging es zum Flughafen Düsseldorf, dort startete die Lufthansa Maschine zum  fast siebenstündigen Flug nach Chicago. Nach der Zwischenlandung dort ging es am Nachmittag weiter nach Portland, wo die Gruppe, die wegen eines Maschinenschadens in Chicago das Flugzeug hatte wechseln müssen, am späten Abend –Ortszeit 22.30 Uhr  – es war immer noch der 6. April, aber in Verl war es inzwischen 9 Stunden später! – herzlich von ihren Gastfamilien begrüßt wurde. Die Fahrt nach Sandy dauerte dann nicht mehr lange – Sandy liegt ca 30Meilen vom Flughafen entfernt.

 

Am nächsten Morgen begann der Schulbesuch. Zusammen mit den Gastgeschwistern besuchten die Verler Schülerinnen und Schüler in den nächsten zweieinhalb Wochen den Unterricht an der Sandy High School. Dabei machten sie die unterschiedlichsten Erfahrungen – sowohl was die Atmosphäre als auch was die Intensität des Unterrichts anging. Mit einem ‚Potluck Dinner‘ und einem ‚International Dance‘ am Freitagabend begann schließlich der offizielle Teil des Austausches. 

Neben dem Besuch des Unterrichts standen Ausflüge auf dem von Mr Pence und den amerikanische Familien gestalteten Programm; es ging nach Portland, an die Küste von Oregon und an den Mount Hood, den mit ca 3500m Höhe höchsten Berg in Oregon.

An zwei Abenden fanden außerdem noch weitere Höhepunkte statt: die Gruppe besuchte eine Aufführung des ‚Cirque du Soleil‘ und ein Basketballspiel der ‚Portland Trail Blazers‘ im Rose Garden, einer riesigen Veranstaltungshalle. Diese beiden Programmpunkte waren für alle besonders beeindruckend.

 

An den Wochenenden kümmerten sich die Gastfamilien um die Verler Schüler – und auch hier erlebten sie die große Gastfreundschaft der amerikanischen Familien. Es wurden Ausflüge an die Küste, zum Skilaufen auf dem noch tief verschneiten Mt. Hood oder gar nach Seattle im Bundesstaat Washington gemacht – auch die zahlreichen  Wasserfälle am Columbia River wurden den Schülern nicht vorenthalten.

 

So vergingen die zweieinhalb Wochen wie im Flug. Mit einem ‚German Evening‘, in dessen Verlauf zwei eigens umgedichtete Lieder, ein Deutschland-Quiz und eine Walzerstanzstunde sowie eine Vorstellung von Berlin präsentiert wurden, verabschiedete sich die Gruppe um Herrn Herrbold und Frau Kloss von den mittlerweile zu Freunden gewordenen Gastgebern – nicht ohne sich herzlich zu bedanken und die Gegeneinladung für 2011 immer wieder zu betonen.

 

Wiederum frühmorgens ging der Flug nach Washington D.C., der Hauptstadt der USA, wo die Gruppe am Nachmittag eintraf. Nach dem Beziehen der Zimmer im ‚Capitol Skyline Hotel‘ nahe beim US-State Capitol machten sich die Verler am Abend auf eine erste Erkundung der Hauptstadt, bevor alle müde in ihre Betten fielen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück begann am nächsten Morgen die Erkundung der Stadt mit einer Führung im U.S. Capitol, danach wurde die Union Station besucht. Vom Turm des Old Post Office, der nur unwesentlich niedriger als das Washington Monument ist, hatten alle einen Blick über die Stadt. Weiter ging es zum  ‚White House‘, dem Sitz des amerikanischen Präsidenten,  zu den Memorials, mit denen an verschiedene Persönlichkeiten  oder Kriege erinnert werden soll: Washington Monument, World War II Memorial, Lincoln Memorial, Vietnam War und Korean War Memorial wurden ebenso ‚abgeklappert‘ wie das Roosevelt und last but not least das Jefferson Memorial.

 

Am Sonntag standen die Museen der Smithonian Foundation auf dem Programm – sie liegen alle an der National Mall – und der Eintritt ist zu allen frei. Besonders angetan waren die Schüler vom ‚Museum of Natural History‘ und dem ‚Museum of Air and Space‘ – die Zeit reichte vielen kaum aus, alle dortigen Exponate gebührend zu betrachten.

Die Museumsbesuche wurden unterbrochen von einer U-Bahnfahrt zur ‚St Augustine Church’ im Norden der Stadt, wo die Gruppe an einem ‚richtigen‘ Gospel-Gottesdienst teilnahm, den alle faszinierend fanden – vor allem die Inbrunst, mit der hier der christliche Glaube besungen und gepredigt wurde, beeindruckte die Schüler.

Auch die Zeit in Washington D.C. verging wie im Fluge, am Montagmorgen stand noch der Besuch der größten Bibliothek der Welt, der ‚Library of Congress‘ auf dem Programm, bevor der Flughafenshuttle alle zum Flughafen Dulles brachte. Von dort ging es mit einem Lufthansa –Jumbo zurück nach Deutschland, mit einer Zwischenlandung  Frankfurt flog die Gruppe nach Düsseldorf und von dort trat sie die letzte Etappe der Reise per Zug nach Gütersloh an, wo die Eltern ihre – nach der langen Reise  müden – Kinder schon erwarteten und schon gespannt auf die Berichte und Erzählungen über die Erlebnisse der vergangenen drei Wochen waren.

 

Alle Teilnehmer verfassten nach der Rückkehr ihre Erinnerungen in Tagesberichten und speziellen Themen zusammen – und diese sind in einem umfangreichen Buch gesammelt worden.

 

 

Besuch von der Sandy High School, unserer GAPP Partnerschule in Sandy/Oregon/USA

 

 

unsere Gäste: (v.l.n.r.) Aria, Cody, Andrew, Benjamin, Kyle, Samuel, Nola, Mr Pence, Ellesa, Scott

 

 

Nach einer über 30 Stunden dauernden Reise waren sie endlich am Ziel – am 15.Juni.2011 konnten wir unsere 10 Gäste aus Oregon in Verl begrüßen! Zusammen mit ihrem Deutschlehrer, Mr Bill Pence  verbrachten 6 Jungen und 3 Mädchen drei ereignisreiche Wochen bei uns in der Schule und zusammen mit ihren Gastfamilien. In der Schule nahmen sie am Unterricht ihrer Gastgeschwister ( alle  aus der Jahr-gangsstufe 12) teil, aber sie waren auch schnell von anderen Klassen  für die mitge-brachten Präsentationen ‚gebucht‘ – sie erzählten unseren Schülerinnen und Schü-lern, ganz gleich ob Klasse 5 oder Jahrgangsstufe 12 , über die unterschiedlichsten Themen – angefangen vom amerikanischen  Schulsystem, ihre Schule, die Sandy High School bis hin zu American Food oder American Cars. Dabei kämen sie alle schnell ins Gespräch mit unseren Schülern, für die der direkte Kontakt mit ‚echten Amerikanern‘ vielfach ein Erlebnis war. Neben dem Schulbesuch war von Frau Kloß ein umfangreiches Besuchsprogramm ausgearbeitet worden. Die Gruppe besuchte Gütersloh, Münster, Köln und Wupper-tal, der Höhepunkt war aber sicherlich die dreitägige Fahrt nach Berlin zusammen mit den deutschen Gastgeschwistern. Berlin und Potsdam beeindruckten die Gäste sehr. Unvergessen wird allen das Zusammentreffen mit dem amerikanischen Botschafter, Mr Philip Murpy, sein. Auch die Fahrt nach Wolfsburg mit dem Besuch der Autostadt und dem WM-Fußballspiel England: Mexiko war ein Erlebnis für die Gruppe. Zusammen mit ihren Gastfamilien erlebten alle an den Wochenenden außerdem noch ein ganz persönliches ‚Besuchsprogramm‘. Viel zu schnell verging die Zeit –  und so hieß es am 5. Juli nach einer gelungenen Abschiedsparty tränenreich Abschied nehmen. Die Gruppe trat, eine Menge guter Erinnerungen und  Erfahrungen im Gepäck, die Heimreise nach Sandy an. Jetzt hoffen wir alle, dass es – im Rahmen des GAPP-Programms – im kommenden Jahr ein Wiedersehen in Sandy geben wird.