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Gymnasium Verl

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Trier

 

 

 

 

 

 

 

 

Trier - die beste Schulfahrt überhaupt

Auch in diesem Jahr fuhren einige Lateinschüler der 10. Klasse in die alte Stadt Trier,  die unter den Römern Augusta Treverorum genannt wurde.

Wir trafen uns um 6:45 Uhr an der Schule, um dann pünktlich um 7 Uhr loszufahren. Nach der 5-stündigen Busfahrt kamen wir gegen 12 Uhr in Trier an. Da wir die Zimmer der Jugendherberge zu der Zeit aber noch nicht beziehen konnten, durften wir uns die Großstadt schon einmal selber ein bisschen angucken. Um 14 Uhr hatten wir dann eine Stunde Zeit, die Zimmer zu beziehen, da es um 15 Uhr mit einer Stadtrundfahrt weiterging. Zuerst fuhren wir ein paar hundert Meter entlang der Mosel, dann fuhren wir an den Barbarathermen vorbei, die zurzeit aber wegen Bauarbeiten gesperrt waren. Als Nächstes fuhren wir am Amphitheater vorbei und dann den Petrisberg hoch, von dem wir eine tolle Sicht auf ganz Trier hatten. Weiter mit dem Bus, sind wir dann bis zu den Kaiserthermen gefahren, von da aus dann zu Fuß weiter zum Dom und dann stand schon der letzte Punkt der Stadtrundfahrt auf dem Plan, das nördliche Eingangstor der Stadt, die Porta Nigra. Nach der 2-stündigen Stadtrundfahrt fuhren wir dann wieder zur Jugendherberge zurück, wo wir kurz etwas Zeit hatten uns frisch zu machen und  Abend zu essen. Denn um 20 Uhr  ging es  im Programm schon weiter, die Erlebnisführung durch das Amphitheater stand an. Wir waren alle sehr gespannt, wie uns der Gladiator Valerius sein Leben darstellen würde. Am Ende des Schauspiels waren wir alle sehr begeistert, denn der Gladiator Valerius war ein sehr guter Schauspieler, der uns mit seiner Kunst gefesselt und  in seine Zeit entführt hat.  Alle fanden es super und so kann man sagen, dass dies das Highlight  der Fahrt war.

Am nächsten Morgen gab es dann um 8 Uhr Frühstück, da wir um 8.45 Uhr schon zum nächsten Programmpunkt fuhren. Dieser war ein  Besuch der Tempelanlage in Tawern, die von einem ehrenamtlichen Verein gepflegt und verwaltet wird. Hier haben wir viel über das religiöse Leben der Römer und die Verehrung der Götter gelernt und konnten eine eindrucksvolle rekonstruierte Statue des Gottes Merkur bestaunen. Nach der Tempelführung ging es direkt weiter nach Nennig zu einem gewaltigen Mosaikboden mit Darstellungen aus dem Amphitheater; nach einer lehrreichen Filmvorführung konnten wir noch Fotos machen, sind dann aber auch schon weiter zu unserem letzen Programmpunkt an diesem Tag, den Besuch in der vollständig rekonstruierten römischen Villa Borg, wo uns die Domina Valentina durch ihre Zimmer führte. Die Führung begann in ihrem schönen Vorgarten, in dem sie Herrn Krüger zu ihrem Sklaven Amandus (d. h. der Liebenswerte)  machte. Dann ging es weiter in ihr Ankleide- und Spielzimmer der Kinder, hier sollte unser Mitschüler Martin sich dann als ihr Mann, also als Hausherr, kleiden. Als Nächstes waren wir im Eingangsbereich, wo Valentina und ihr „Mann“, nach  Eintreffen in der Villa  mit einem Glas Wein begrüßt wurden. Weiter ging es in ihr Ruhezimmer und dann in ihre eigene kleine Thermenanlage. Das  letztes Zimmer, das wir besichtigten, war die Küche, in der sogar heute manchmal noch gekocht wird.

Nachdem alles besucht wurde, was auf unserem Plan stand, ging es noch einmal nach Trier zurück, um noch ein bisschen Freizeit in der Stadt zu haben. Um 16 Uhr fuhr der Bus dann wieder in Richtung Verl, wo wir dann gegen 20.30 Uhr ankamen.

 

Von: Jamila Lükewille